Investition in die Zukunft

Natürlich bietet das Unternehmen als leistungsstarker Großhändler die gesamte Palette für den Heizungsbau:

1. Kessel für alle gängigen Energieträger wie Öl, Gas oder Holzpellets,
2. Rohre einschließlich Kunststoffmantelrohre für die Fernwärmeübertragung,
3. Hausanschlussstationen,
4. Heizkörper,
5. Fußbodenheizsysteme,
6. Armaturen, Pumpen, Ausdehnungsgefäße u. v. m.

Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht vom Beheizen eines Einzelhauses bis hin zu kompakten Blockheizkraftwerken, die ganze Wohnviertel versorgen. Da die Heizungstechnik immer komplexer wird, ist es oft schwierig, eine optimale Konfiguration zu finden. Deswegen kommt in diesem Bereich die Beratungskompetenz von LIGO besonders zum tragen.

Eine spezielle technische Abteilung trägt dieser Tatsache Rechnung. Sie berät Planer und Architekten bei der Auslegung von Fußbodenheizungen, Wärmepumpen etc., informiert über neueste technische Lösungen, kurz:

In allen spezifischen Fragen zur Heiztechnik steht sie mit Rat und Tat den Kunden zur Seite.

Der LIGO-Grundsatz, immer auch Produkte mit Alleinstellungsmerkmal anzubieten, wird im Heizungssektor gleich in mehrfacher Hinsicht erfüllt.

Das beginnt bei eher dekorativen Ansätzen wie einem komplett lasergeschweißten Röhrenheizkörper mit einer außerordentlichen Verarbeitungsqualität, wie sie so auf dem deutschen Markt bisher nicht zu finden ist. Und endet bei Hightech-Produkten wie Gasabsorptionswärmepumpen, die einen technischen Entwicklungssprung für den möglichst effektiven Umgang mit Energie darstellen.

Sie nutzen den physikalischen Effekt der Reaktionswärme bei der Mischung zweier Flüssigkeiten bzw. Gase. Eine Absorptionswärmepumpe besteht aus folgenden Komponenten:

1. Generator/ Austreiber
2. Verflüssiger/ Kondensator
3. Druckreduzierventile
4. Verdampfer
5. Absorber (Heizungswärmetauscher) mit VorabsorberAbsorber (Heizungswärmetauscher) mit Vorabsorber
6. Lösungspumpe

Diese Funktionseinheiten sind durch ein geschlossenes Kreislaufsystem miteinander verbunden, in dem in Wasser gelöstes Kältemittel zirkuliert.

Angetrieben wird die Anlage durch das Erwärmen der im Austreiber enthaltenen Flüssigkeit. In diesem Fall durch einen Gasbrenner (Energie aus Prozessabwärme, Solarwärme, Biomasse-Wärme, Geothermik etc. sind ebenfalls einsetzbar).

Durch das Erwärmen steigen der Druck und die Temperatur an, das Kältemittel verdampft und steigt in den Kondensator auf. Hier wird ein erstes Mal Wärme abgegeben. Das Kältemittel kühlt dadurch ab und verflüssigt sich wieder, ein Druckreduzierventil baut den Druck ab.

Die nächste Stufe ist der Verdampfer. Hierbei nimmt das Kühlmittel Wärme auf und wird wieder gasförmig. Im Vorabsorber wird dem Gas der im Austreiber entstandene, inzwischen ebenfalls druckreduzierte Wasserdampf zugesetzt.

Das Kühlmittelgas löst sich im Wasserdampf, wobei erneut Wärme entsteht, die über den Absorber ans Heizsystem abgegeben wird. Die Lösungspumpe bringt schließlich das Wasser-Kühlmittel-Gemisch wieder auf ein höheres Druckniveau und befördert es in den Austreiber. Dort beginnt der Kreislauf von Neuem.

Die Vorteile dieser Technologie sind vielfältig

Absorptionswärmepumpen produzieren gleichzeitig Wärme und (durch die Wärmeaufnahme des Verdampfers) Nutzkälte. Das summiert sich zu einer außerordentlichen Effizienz: Bezogen auf einen Primärenergieeinsatz (z. B. Gas) von hundert Prozent entstehen über 160 Prozent Nutzwärme und mehr als 70 Prozent Nutzkälte - das entspricht einer Gesamteffizient von fast 240 Prozent.

Darüber hinaus ist das System weitgehend wartungs- und verschleißfrei, arbeitet praktisch geräuschlos und ist durch den modularen Aufbau flexibel konfigurierbar.

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